Verbrechen

Ein Mann aus New Jersey gibt zu, dem Auftragsmörder 20.000 US-Dollar in Bitcoin gezahlt zu haben, um ein jugendliches Opfer in einem Fall von Kinderpornografie zum Schweigen zu bringen, bevor er eine Rückerstattung beantragt

John Michael Musbach über das Salem County Gefängnis

John Michael Musbach

Ein Mann aus New Jersey bekannte sich schuldig, einem Killer 20.000 US-Dollar in Bitcoin gezahlt zu haben, um einen Teenager zu ermorden und das Kind davon abzuhalten, in einem anhängigen Kinderpornografieverfahren gegen ihn auszusagen.

Carla Yellowbird

Das teilte die US-Staatsanwaltschaft für den Bezirk New Jersey mit John Michael Musbach Der 31-jährige Einwohner von Haddonfield, New Jersey, tauschte im Sommer 2015 sexuell eindeutige Fotos und Videos mit einem damals 13-jährigen Jungen aus New York aus. Als die Eltern des Jungen die Bilder fanden, kontaktierten sie die Polizei.





Anschließend wurde Musbach wegen Kinderpornografie verhaftet und der Fall an die Staatsanwaltschaft von Atlantic County übergeben, da Musbach zum Zeitpunkt der Festnahme in Atlantic County lebte.

Staatsanwälte sagen, während Musbachs Fall noch anhängig sei, habe er „wiederholt mit dem Administrator einer Auftragsmord-Website kommuniziert, die im Darknet operierte und angeblich Auftragsmorde oder andere Gewalttaten gegen Zahlung in Kryptowährung anbot, und einen Auftragsmord arrangiert“.

Mehr Recht

Musbach fragte den Auftragskiller, ob das vorgesehene Opfer, damals 14, „zu jung sei, um es ins Visier zu nehmen“, und zahlte etwa 40 Bitcoin (im Wert von 20.000 US-Dollar), als der Killer sagte, das Alter des Jungen sei kein Problem, heißt es in einer Pressemitteilung des Justizministeriums vom Donnerstag.

Als der Website-Administrator weitere 5.000 US-Dollar verlangte, um den „Hit“ zu sichern, versuchte Musbach, den Auftragsmord abzusagen, und forderte eine Rückerstattung seiner 20.000 US-Dollar, so die Staatsanwaltschaft. Als Musbach die neue Forderung ablehnte, enthüllte der Website-Administrator, dass es sich bei der gesamten Website um einen Betrug handelte, und drohte, Musbach den Strafverfolgungsbehörden zu übergeben.

Gesetz

Mehr Recht

Die unterzeichnete Einverständniserklärung traf die Akte des Bundesgerichts am 2. Februar. Ein winziger Eintrag in der Akte zeigt, dass der US-Bezirksrichter Joseph H. Rodriguez akzeptierte das Schuldeingeständnis noch am selben Tag.

Selena-Tatort

Musbach drohen bis zu zehn Jahre Gefängnis und eine Geldstrafe von mindestens 250.000 US-Dollar.

Der Richter befahl, Musbach in die Obhut der US-Marschälle zu überführen und ordnete an, dass er bis zur Verurteilung, die für den 13. Juni geplant war, im Gefängnis von Salem County hinter Gittern bleiben solle.

[Bild über das Gefängnis von Salem County]