Verbrechen

'Bitte hilf mir!' Mann rief 911, schrie Bär und sagte, mehrere Bären würden ihn angreifen – alles nur, weil er sehr betrunken war und aus dem Wald fahren wollte: Sheriff

Christian Leonhardt erscheint auf einem Buchungsfoto

Christian Leonhardt erscheint auf einem Buchungsfoto. (Regionale Gefängnis- und Justizvollzugsanstaltsbehörde von West Virginia)

Ein Mann aus Ohio in West Virginia wollte unbedingt aus dem Wald raus, wollte es aber nicht alleine schaffen, also rief er die Strafverfolgungsbehörden an, um wiederholt über einen bevorstehenden Angriff von Bären zu schreien, so die Polizei.

ist Michael Myers, basierend auf einer wahren Geschichte

Aber diese Bären waren gefälscht, sagen die Behörden. Diese verführerischen Kerle seien in Wirklichkeit nur eingebildete Teile einer ausgeklügelten List gewesen, um eine Mitfahrgelegenheit zu ergattern, sagten die Beamten.





Christian Leonhardt, 47, stammt aus Brecksville, Ohio, und wird nach Angaben des Sheriffbüros des Kanawha County in einem Fall beschuldigt, einen Notfall fälschlicherweise gemeldet zu haben.

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Der Vorfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden des Freitags, wie aus einer beim Magistratsgericht des Kanawha County eingereichten Strafanzeige hervorgeht, die dem in Huntington ansässigen Unternehmen vorliegt CBS-Tochter WOWK .

Berichten zufolge seien Ersthelfer als Reaktion auf Berichte über einen gestrandeten Mann eingetroffen. Die Disponenten sagten, der Mann habe berichtet, er sei verletzt und in einem steilen Gelände festgefahren. Während dieses Telefonats wurde die scheinbare Lage des Mannes jedoch immer schlimmer.

'Bitte hilf mir!' Angeblich hörte man den Mann in den Hörer seines Mobiltelefons rufen. Er behauptete angeblich, er sei von einem Bären angegriffen worden, schrieb das Büro des Sheriffs des Kanawha County in der Beschwerde.

Im Laufe des Anrufs änderte sich auch die Geschichte, sagen die Behörden.

Die Disponenten berichteten, der Mann habe gesagt, er sei tagelang gelaufen und sein Telefon sei bald kaputt. Angeblich gestand Leonhardt gegenüber den Disponenten eine Angst ein, die dem Tod nahe sei.

Darüber hinaus hatte sich offenbar die Zahl der Bären in der Umgebung vervielfacht. Leonhardt soll den Disponenten gesagt haben, dass er von Bären umkreist werde. Dann, so sagte er angeblich, sei er von ihnen verfolgt worden.

Irgendwann, so teilten die Disponenten den Stellvertretern des Sheriffs mit, begann der Mann zu schreien. Er behauptete angeblich, er hätte eine Art Kopfwunde und blutete. Berichten zufolge rieten ihm die Disponenten, Druck auszuüben.

In der Zwischenzeit haben laut KCSO verschiedene öffentliche Stellen eine einheitliche Reaktion eingeleitet. Um den Anrufer zu lokalisieren, setzten die Beamten Notlichter und Sirenen ein, um die Bären zu verscheuchen und Leonhardt darauf aufmerksam zu machen, wo er diejenigen finden konnte, die ihm helfen wollten.

Die Behörden versuchten irgendwann, bevor der Vorfall geklärt war, einen Hubschrauber zu beschaffen, sagte das KCSO.

Zwei Stunden später seien Suchtrupps auf ihren Mann gestoßen, heißt es in der Anzeige. Angeblich verweigerte er jedoch die medizinische Behandlung sowohl durch das Feuerwehr- als auch durch das Rettungspersonal. Als der angeklagte Bärenschreier mit den Ersthelfern Kontakt aufnahm, gab Leonhardt angeblich seine gemischte Metapher „Äsops Fabel“ zu und sagte, er wolle nur aus dem Wald fahren.

Die Ersthelfer machten eine Bestandsaufnahme und stellten angeblich fest, dass es bei Leonhardt weder Blutungen noch sichtbare Verletzungen gab.

Während eines Interviews mit KCSO-Abgeordneten sagte Leonhardt angeblich, er sei stark betrunken gewesen, als er den Notruf abgesetzt habe. Er entschuldigte sich dafür, dass er die Zeit der Strafverfolgungsbehörden verschwendet hatte, beharrte jedoch darauf, dass er aus der Gefahrenzone verschwinden müsse.

Er wurde in die West Virginia Regional Jail and Correctional Facility Authority eingewiesen. Aus den Gefängnisakten geht hervor, dass er nicht mehr inhaftiert ist.